Chalimo

Unsere gemeinsame Leidenschaft: Motorräder

Im August 1985, kurz bevor der Stufenführerschein für Motorräder eingeführt wurde, beschloss Klaus, den Führerschein noch schnell zu machen. In seiner Jugend hatte er auf einem Moped die Gegend unsicher gemacht, daher war es nicht so schwer für ihn, wieder anzufangen. Ich habe fleißig die Zeitungsanzeigen durchstöbert, denn Klaus wollte gern eine Honda CB400N haben, gebraucht und nicht so teuer. In der Zeit war das allerdings eine sehr gefragte Maschine und daher entsprechend teuer und selten. So bekam er dann eine XS400 von Yamaha mit 27 PS.Es war eine junge Frau, die uns das Motorrad verkauft hat. Sie wollte umsteigen auf das "Mopped" ihres Freundes. Skeptisch habe ich sie gefragt, was das denn für ein Mopped wäre und bekam als Antwort: eine Bol d'OR. Da war ja nun absolut kein kleines Motorrad und ich fragte sie, warum sie dazu Mopped sagte. Ihre Antwort: das sind doch alles Moppeds. Seitdem sind es auch für uns oft unsere Moppeds.
 

Also wurde die Zeitung wieder bemüht: es sollte eine "Güllepumpe", also eine CX500C von Honda sein, auch ein Kultmotorrad und sehr langlebig. Wir bekamen sie einige Monate nach der Yamaha, die wir auch schnell wieder verkaufen konnten.

Die CX500C war 6 Jahre alt und hatte jede Saison den Besitzer gewechselt. Mit ihren 50 PS war es zu zweit auch kein Problem mehr, Berge zu erklimmen.
 

Für den Anfang hat's erstmal gereicht. Aber ein richtiges Mopped müsste eigentlich die Farbe ROT haben....Wir hatten immer den Wahlspruch: ein Auto kann rot sein, ein Mopped muss rot sein!

Wer den Meißner kennt, der kann sich denken, dass diese Maschine bergauf mit 2 Personen den ersten Gang brauchte und selbst dann fast stehen blieb.

 

Da war sie nun, die CX500C, genannt "Güllepumpe". Knapp 30.000 km hat Klaus mit ihr zurückgelegt. Und nach den acht Jahren sah sie nicht schlechter aus als bei der Übernahme.

Allerdings bin ich nicht sooo oft mitgefahren, denn nach 30 Minuten Stillsitzen bekam ich regelmäßig Rückenschmerzen und das hat mir das Mitfahren verleidet. Da ich in der Zeit viel zu Reitturnieren gefahren bin, hat mich Klaus dort dann mit dem Motorrad besucht. Das war ja auch sehr schön.

Eigentlich war ich der Meinung, dass ich das nie könnte, Moppedfahren. Aber es heißt nicht umsonst: sag niemals nie!

Durch einen Reitschüler, der Fahrlehrer war, wurde ich überredet, doch mal eine Probestunde zu absolvieren. Ich hatte damals einen 50ccm Roller von Peugeot, der mich allerdings schon ärgerte, weil mich jeder LKW überholte und fast in den Graben schmiss. Daher sagte ich zu und machte in 1995 meinen Motorrad-Führerschein.

Ganz ehrlich, darauf bin ich schon ziemlich stolz, denn das hätte ich mir selbst nicht zugetraut. Auf Motorräder bezogen bezeichne ich mich als "Spätberufene".

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