Chalimo

Mabel

Der Weg zu unseren Katzenmädels

Eigentlich hatte ich mit Katzen nie viel im Sinn, jedenfalls gab es kein Interesse, selbst eine zu haben.

Klaus hatte immer schon Interesse an Katzen, da ich aber nicht darauf einging, hat er sich damit abgefunden. Aber als er sich entschloss, nach zwei gut überstandenen Herzinfarkten, das Angebot der Teilzeitarbeit anzunehmen, hatte ich das Bedürfnis, ihm etwas Gutes zu tun. Also fing ich an, mich mit dem Internet vertraut zu machen, da ich umfassende Informationen über Katzen haben wollte. Da Klaus ein eher ruhiger Typ ist, sollten es auch Katzen sein, die zu ihm passen. Ich fand Informationen über die BKH Katzen und suchte weiter, bis ich auf die Züchterseiten kam. Dort wusste ich nach einigen mehr oder weniger schlaflosen Nächten, in denen mich der Katzenvirus voll erwischte, wo Kitten oder Kastraten zu verkaufen waren. Durch einen glücklichen Zufall fand ich auch das Miau-Diskussionsforum, wo ich viele nette Kontakte knüpfte und mir etliche nützliche Informationen holen konnte.

Wir besuchten zwei Züchter und hatten uns eigentlich schon für zwei Mädels entschieden (eine black silver classic tabby und eine silver shaded), als eine der beiden spurlos aus dem Haus verschwand, und zwar ausgerechnet die, die sich Klaus ausgesucht hatte. Als wir es erfuhren, waren wir sehr traurig und Klaus wollte erst einmal nichts mehr von Katzen wissen. Ich schrieb das im Forum und eine der Frauen, die auch im Tierschutz sehr aktiv ist, fragte mich, ob es denn unbedingt eine Rassekatze sein müsste. Ich war eigentlich überzeugt, dass es die richtige Entscheidung ist, aber ich fing trotzdem an, mir die HP's der Tierheime und ähnlicher Institutionen anzusehen. Nach einigen Versuchen landeten wir dann bei der Tiernothilfe in Breuna bei Kassel.
 

In Breuna gab es zwei bis dahin namenlose Katzenmädels, ca. 6 Monate alt, schwarz gestromt auf weiß und angeblich Geschwister. Die beiden hatten zwei Monate mit Mutter und Geschwistern in einer Scheune gelebt und danach gut vier Monate im Katzenhaus der Tiernothilfe. Nachdem wir sie uns angesehen hatten, entschied Klaus, dass das unsere zukünftigen Gesellschafterinnen sein sollten. Die beiden wurden noch am nächsten Tag kastriert und wir vereinbarten für den nächsten Samstag, den 22.Februar 2003, die Übernahme der beiden.
Das haben wir bis heute in keinster Weise bereut.
 

Am ersten Tag im neuen Heim habe ich es doch geschafft, mit den beiden Neuankömmlingen zu spielen. Die Kordel war sichtbar ein interessantes Spielzeug.
Auch die zurückhaltende Mona spielte mit. Wir haben festgestellt, dass Mona eine Katze ist, die lieber mit sich selbst spielt. Oder sie setzt sich neben uns und schaut gebannt zu. Das sieht dann immer niedlich aus, wenn sie trotzdem auf alles lauert, was so passiert.
 

So was nennt man "Faule Katzen". In dieser Pose sehen wir sie sehr oft. Allerdings sind wir auch oft am Schlafen und die beiden schließen sich dem an
 

Das ist offensichtlich Mona's Fliege. Sie ist sowieso die Jägerin. Selbst mit Wespen hat sie es aufgenommen. Wir hatten zum ersten Mal einen fast fliegen- und mückenfreien Sommer. Das haben wir genossen, die Hitze weniger.
 

Weil wir ja zunächst auf die BKH-Katzen eingestellt waren, und nun bei Hauskatzen gelandet sind, meinte ein Kollege von mir: Ihr habt eben "Rassescheunenkatzen". Diesen Ausdruck fand ich so gut, dass ich ihn unbedingt hier erwähnen musste.
 

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